Unter der Haut des Sediments ist ein abstraktes Original und Mixed-Media-Kunstwerk des Kölner Künstlers Markus Willems aus dem Sediment und Strukturatelier Köln. Werknummer MW-2026-08-03. Acryl und Mixed Media auf 50 × 50 cm Leinwand, Gesamtmaß 54 × 54 cm im schwarz-silbernen Schattenfugenrahmen. Materialkunst mit Relief, Naturstein- und Mineralfragmenten, Marienglas beziehungsweise Selenit, Regenbogenfluorit, Yellow Calcit, Neonpigmenten, Leuchtpigmenten, Metallicpigmenten, Acrylbinder, Strukturpaste und experimentellen Materialreaktionen. Unikat, fertiggestellt, final mit Sprühfinish versiegelt. Atelierpreis 890 Euro. Das Werk reagiert unterschiedlich auf Tageslicht, Seitenlicht, Schwarzlicht und Dunkelheit.

Künstler & Werk – Markus Willems mit „Unter der Haut des Sediments“ von „Unter der Haut des Sediments“
Künstler & WerkMarkus Willems mit „Unter der Haut des Sediments“
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Markus Willems · Sediment und Strukturatelier Köln

Fertiggestellt · Original · Unikat · 2026

Unter der Haut des Sediments

Beneath the Skin of Sediment

Eine Oberfläche wie eine fremde Haut: mineralisch, porös, schuppenartig und von Spuren durchzogen, unter denen weitere Farbschichten, Reaktionen und Lichtzonen verborgen bleiben.

„Unter der Haut des Sediments“ ist ein abstraktes Mixed-Media-Unikat von Markus Willems, in dem Malerei, Relief, Naturstein- und Mineralfragmente, Pigmentreaktionen und Lichtwirkung zu einem eigenständigen Bildkörper verschmelzen. Die Oberfläche wirkt zugleich geologisch und organisch: wie Sediment, das nicht nur Ablagerung, sondern Erinnerung, Veränderung und verborgene Schichten in sich trägt.

KünstlerMarkus Willems
WerknummerMW-2026-08-03
Leinwand50 × 50 cm · 2 cm
Gesamtmaß54 × 54 cm inkl. Rahmen
TechnikAcryl & Mixed Media
LichtwirkungTag · Seitenlicht · Schwarzlicht · Nacht
StatusFertiggestellt
Atelierpreis890 €
  • schwarz-silberner Schattenfugenrahmen
  • starke Relief- und Materialoberfläche
  • Naturstein- und Mineralfragmente
  • Neon- und Leuchtpigmente
  • dokumentierter Entstehungsprozess

Künstlerische Einordnung · Sammlerperspektive · Werkgedanke

Zwischen Sediment, Materialhaut und gespeicherter Veränderung

Künstlerische Einordnung

Ein Bildkörper zwischen Geologie und organischer Struktur

„Unter der Haut des Sediments“ gehört zur materialbasierten abstrakten Kunst von Markus Willems. Das Werk bildet keine Landschaft ab, sondern entwickelt eine eigene physische Topografie. Poren, Krater, Verdichtungen, mineralische Einschlüsse, metallische Reflexe und farbige Ablagerungen lassen die Leinwand wie einen gewachsenen Körper erscheinen.

Aus der Distanz verdichten sich Grün-, Blau-, Rost-, Rosé-, Braun- und Grautöne zu einer sedimentären Gesamtfläche. In der Nahsicht öffnet sich dagegen eine zweite Welt aus Brüchen, Schichten und Einschlüssen. Dadurch bewegt sich das Werk bewusst zwischen geologischer Formation und organischer Haut.

Künstlerischer Aspekt

Kontrolle endet dort, wo das Material zu handeln beginnt

Willems nutzt Material nicht lediglich als Träger einer vorher festgelegten Bildidee. Flüssigkeit, Pigmentwanderung, Verdunstung, Hitze, Silikonöl, Binder und mineralische Bestandteile erhalten innerhalb des Prozesses einen eigenen Handlungsspielraum. Der Künstler setzt Bedingungen, reagiert auf Veränderungen und entscheidet anschließend, welche Spuren erhalten, überarbeitet oder in neue Schichten überführt werden.

Gerade Aufbruch, Reparatur und erneute Verdichtung werden damit nicht verborgen, sondern Teil der Bildsprache. Das Werk dokumentiert seine eigene Entstehung sichtbar in der Oberfläche.

Für Sammler

Ein Unikat, das sich mit Licht und Betrachtungsabstand verändert

Für Sammler liegt die Besonderheit dieses Originals in seiner ausgeprägten materiellen Präsenz. Es erschließt sich nicht in einer einzigen Frontalansicht: Reliefkanten werfen je nach Lichteinfall neue Schatten, metallische Partikel reagieren auf Bewegung im Raum und Neon- sowie Leuchtpigmente erzeugen unter Schwarzlicht beziehungsweise nach Belichtung eine zusätzliche Wahrnehmungsebene.

Die Verbindung aus handgeführter Setzung und materialbedingter Eigenbewegung macht den entstandenen Oberflächenzustand nicht reproduzierbar. Werknummer, Material- und Prozessdokumentation sowie die fotografisch festgehaltenen Entwicklungs- und Endzustände begleiten das Original. Der schwarz-silberne Schattenfugenrahmen ist Bestandteil der Präsentation.

Titelgedanke

Unter der Haut des Sediments

Der Titel richtet den Blick nicht nur auf die sichtbare Oberfläche, sondern auf das, was in ihr gespeichert bleibt. Frühere Farbschichten, Reaktionen, mineralische Einschlüsse, Brüche und Überarbeitungen verschwinden nicht vollständig. Sie liegen wie Erinnerungen unter einer neu entstandenen Materialhaut und werden durch Relief, Reflexion und wechselnde Lichtbedingungen teilweise wieder sichtbar.

Nicht jede Veränderung muss rückgängig gemacht werden. Manche Spuren werden zur nächsten Schicht.

Entstehungsgeschichte · dokumentierter Materialprozess

Vom flüssigen Experiment zum mineralischen Hautkörper

Ausgangspunkt war eine wenig saugende Multimedia-Leinwand, auf der Flüssigkeiten, Binder und Pigmente ungewöhnlich lange beweglich blieben. Statt Farbe unmittelbar im Bildgrund zu binden, entwickelte sich an der Oberfläche ein langsamer Reaktionsraum: Pigmente wanderten, Flüssigkeiten verdunsteten, Medien trennten und verbanden sich erneut. Aus diesem offenen Prozess entstand schrittweise eine reliefierte Sedimentstruktur, die durch mineralische Einschlüsse, Hitze, Aufbruch, Überarbeitung und erneute Schichtung immer weiter verdichtet wurde. Entscheidend war dabei nicht die Rückkehr zu einem vorher geplanten Zustand, sondern die künstlerische Reaktion auf das, was das Material hervorbrachte.

1 · Flüssige Reaktionsschichten

Alkohollösung, Wasser, Silikonöl, Binder, Malmedien, Farben sowie Neon- und Metallicpigmente wurden miteinander in Bewegung gebracht.

2 · Verdunstung und Pigmentwanderung

Während Wasser und Alkohol langsam verschwanden, verschoben sich Pigmente und Binder. Silberne Schlieren, Adern und unterschiedliche Glanzzonen entstanden.

3 · Mineralische Einschlüsse

Marienglas, Regenbogenfluorit, Yellow Calcit sowie weitere Naturstein- und Mineralfragmente wurden in die sich verändernde Oberfläche integriert.

4 · Aufbruch durch Material und Hitze

Silikonöl blieb über Tage mobil. In Verbindung mit unterschiedlichen Medien und experimenteller Hitzeeinwirkung entstanden Glanzzonen, Öffnungen und teilweise Durchbrüche im Bildträger.

5 · Reparatur wird Gestaltung

Die entstandenen Bereiche wurden nicht unsichtbar restauriert. Leichtstrukturpaste, Acrylbinder, Malmedien, Pigmente und eine gemischte Naturstein-/Mineralfraktion bauten eine neue Sedimentschicht auf.

6 · Neue Materialhaut

Krater, Poren, Vertiefungen, Reflexe und eingelagerte Steine verschmolzen mit älteren Reaktionsspuren zu einer stark reliefierten, organisch-mineralischen Oberfläche.

7 · Licht als zweite Ebene

Neon- und Leuchtpigmente reagieren auf Schwarzlicht und Belichtung. Im Dunkeln bleiben einzelne blau-türkise und grünliche Zonen zeitweise sichtbar.

8 · Versiegelung und finaler Zustand

Nach vollständiger Stabilisierung wurde die ausgearbeitete Oberfläche mit einem satten Sprühfinish versiegelt. Die abschließende Fotoserie dokumentiert den endgültigen Zustand des gerahmten Originals.

Materialität · Technik · Oberfläche

Schicht für Schicht aufgebaut

Die Materialliste dokumentiert den Entstehungsprozess. Einzelne Naturstein- und Mineralfragmente aus einer gemischten Atelierfraktion werden bewusst nicht genauer mineralogisch bezeichnet, solange ihre Zuordnung nicht sicher ist.

BindungAcrylbinder · Pouring-/Painting-Medien
StrukturLeichtstrukturpaste · Relief- und Reparaturmassen
ReaktionsmedienWasser · Alkohollösung · Silikonöl
FarbeAcrylfarben · verschiedene Pigmente
LichtNeon- und Leuchtpigmente
MetallwirkungSilber- und Metallicpigmente / Reflexzonen
MineralMarienglas / Selenit
MineralRegenbogenfluorit
MineralYellow Calcit
NaturmaterialNaturstein- und Mineralfragmente
Ateliermischunggemischte Stein- und Mineralfraktion
ProzessVerdunstung · Hitze · Materialreaktion · Zeit
Finale Versiegelungsattes Sprühfinish / Sprühlack

Lichtwirkung · Tageslicht · Raumlicht · Nacht

Mehrere Erscheinungsformen in einem Original

Das Werk besitzt keinen einzigen festen optischen Zustand. Matte und glänzende Bereiche, metallische Reflexe, tief liegende Pigmente, Reliefkanten und Leuchtpigmente reagieren unterschiedlich auf Licht und Betrachtungswinkel.

TageslichtMineralisch und erdig

Die Gesamtstruktur erscheint vergleichsweise ruhig; Grün-, Braun-, Rost-, Blau- und Grauzonen verbinden sich zu einer sedimentären Fläche.

SeitenlichtRelief und Schuppenwirkung

Vertiefungen, Materialkanten, Glanzstellen und metallische Reflexe treten deutlich stärker hervor.

SchwarzlichtIntensive Farbebene

Neon- und UV-aktive Pigmentbereiche erscheinen wesentlich kräftiger und lösen sich optisch aus der erdigen Grundstruktur.

NachtwirkungGespeichertes Leuchten

Nach Belichtung bleiben einzelne Leuchtpigmentzonen in dunkler Umgebung zeitweise blau-türkis bis grünlich sichtbar.

Video · Prozess · Lichtwechsel

Das Werk in Bewegung erleben

Das Hochformat-Video zeigt die Oberfläche im Wechsel von Blickwinkel und Licht. Gerade bei diesem Werk sind Relief, Glanz, Pigmenttiefe und die lichtaktiven Zonen in Bewegung wesentlich besser erfahrbar als in einer einzelnen Aufnahme.

Werkdaten · Herkunft · Dokumentation

Werkdaten & dokumentierte Originalität

Das Werk wird als handgefertigtes Original mit Werknummer, Entstehungskontext, Materialdokumentation, fotografischer Prozessdokumentation und abschließender Signatur geführt.

KünstlerMarkus Willems

Sediment und Strukturatelier Köln

TitelUnter der Haut des Sediments

Beneath the Skin of Sediment

WerknummerMW-2026-08-03

Startdatum 03.08.2026 · Original · Unikat

Jahr2026

Materialbasierte abstrakte Kunst

Leinwand50 × 50 cm · 2 cm Standard

CRAZY MULTIMEDIA Keilrahmen · wenig saugende Oberfläche

Gesamtmaß54 × 54 cm

inklusive schwarz-silbernem Schattenfugenrahmen

TechnikAcryl & Mixed Media

Relief, Pigmentreaktion, Naturstein-/Mineraleinschlüsse und Leuchtpigmente

OberflächeRelief · Krater · Poren · Glanzzonen

organisch-mineralische Materialhaut mit wechselnder Lichtwirkung

StatusFertiggestellt

final versiegelt · gerahmt · fotografisch dokumentiert

Atelierpreis890 €

inklusive schwarz-silbernem Schattenfugenrahmen

FAQ · Werk · Ausfertigung

Häufige Fragen zum Werk

Ist das Werk fertiggestellt?

Ja. Das Original ist vollständig ausgearbeitet, mit einem satten Sprühfinish versiegelt, gerahmt und im endgültigen Zustand fotografisch dokumentiert.

Kann das Werk angefragt werden?

Ja. Das fertiggestellte Unikat kann direkt angefragt werden. Der schwarz-silberne Schattenfugenrahmen ist im Atelierpreis enthalten.

Warum verändert sich die Wirkung auf den Fotos?

Relief, unterschiedliche Glanzgrade, metallische Partien, Pigmenttiefe und Leuchtpigmente reagieren stark auf Tageslicht, Seitenlicht, Kunstlicht und Dunkelheit.

Sind alle verwendeten Steine bestimmt?

Nein. Einige eingearbeitete Fragmente stammen aus einer gemischten Atelierfraktion. Deshalb werden nicht sicher zuordenbare Stücke bewusst nur als Naturstein- und Mineralfragmente dokumentiert.

Ist der Rahmen Bestandteil des Werkes?

Ja. Das Werk wird im schwarz-silbernen Schattenfugenrahmen präsentiert. Das Gesamtmaß beträgt 54 × 54 cm.

Besitzt das Werk eine Nachtwirkung?

Ja. Nach Belichtung bleiben einzelne Leuchtpigmentzonen in dunkler Umgebung zeitweise sichtbar. Zusätzlich reagieren weitere Farbbereiche deutlich auf Schwarzlicht.

Anfrage · Original · 890 €

„Unter der Haut des Sediments“ anfragen

Das fertiggestellte Unikat verbindet reliefierte Materialkunst, mineralische Einschlüsse und wechselnde Lichtwirkung. Es wird im dokumentierten Endzustand inklusive schwarz-silbernem Schattenfugenrahmen angeboten.