Markus Willems · Sediment und Strukturatelier Köln
Wie abstrakte Materialkunst entsteht
Materialien & Werkprozess von Markus Willems: Aus Pigmentreaktion, Schichtung, Sediment, Erosion, Relief, Leuchtpigmenten, Premium-Bildträgern, Finish und bewusst gewählter Rahmung entstehen abstrakte Originalwerke mit Tiefe, Oberfläche und atmosphärischer Raumwirkung.
Materialqualität · Marken, denen ich vertraue
Nicht irgendein Material — geprüfte Qualität von anerkannten Herstellern
Bevor ein Material in ein Original übernommen wird, steht die Frage nach Herkunft, Verarbeitung und Beständigkeit. Deshalb arbeite ich bewusst mit ausgewählten Herstellern und Fachquellen, deren Qualität sich im Atelierprozess wiederholt bestätigt hat.
Material · Reaktion · Oberfläche
Wenn Material am Bild mitentscheidet
Die Arbeiten entstehen nicht aus einer glatten Oberfläche heraus, sondern aus Schichtungen, Materialreaktionen und bewusst gesetzten handwerklichen Entscheidungen. Pigmente, Strukturmassen, Bindemittel, Lasuren, mineralische Anmutungen und thermische Prozesse formen einen Bildkörper, der Spuren seiner Entstehung sichtbar trägt.
Dabei setze ich bewusst auf geprüfte Materialqualität von anerkannten Herstellern wie Royal Talens, Lumentics, effect Bilderrahmen und Kremer Pigmente. Qualität ist für mich keine Zusatzoption, sondern Voraussetzung für ein Original, das über Jahre Bestand hat.
Der Werkprozess bleibt im fertigen Original lesbar: als Verdichtung, Ablagerung, Öffnung, Kante, Relief, Lichtspur oder ruhige Materialtiefe. So entsteht keine reproduzierbare Fläche, sondern ein Einzelstück mit dokumentierter Herkunft und abgestimmter Präsentation.
Kurz erklärt · Werkprozess · Künstlerische Einordnung
Was bedeutet Materialkunst bei Markus Willems?
Materialkunst bedeutet bei Markus Willems, dass nicht nur ein Motiv gemalt wird. Das Werk entsteht aus einem Zusammenspiel von Farbe, Pigment, Strukturmasse, Lasur, Trocknung, Wärme, Reaktion und handwerklicher Entscheidung. Die Oberfläche wird dadurch selbst zum Bildkörper.
Charakteristisch sind sedimentartige Schichtungen, erodierte Farbräume, reliefartige Oberflächen, Pigmentbewegungen, mineralische Anmutungen und ausgewählte lichtaktive Materialien. So entstehen abstrakte Mixed-Media-Originale, die je nach Licht, Abstand und Raum unterschiedlich wirken.
Materialbasierte Originale
Die Werke entstehen aus Pigment, Struktur, Schichtung und Reaktion. Dadurch bleibt der Entstehungsprozess als Oberfläche, Tiefe und Relief sichtbar.
Einordnung für Sammler
Jedes Werk ist ein handgefertigtes Unikat mit dokumentierter Herkunft, Werkdaten, Materialangaben, Signatur und abgestimmter Präsentation.
Raumwirkung statt Dekoration
Die Arbeiten sind auf Licht, Abstand, Kante, Oberfläche und Präsenz angelegt — für Räume, in denen Kunst mehr sein darf als Wanddekoration.
Farbe als Ablagerung
Farbe wird Material, nicht nur Oberfläche
In den Werken liegt Farbe nicht nur auf dem Bildträger. Sie wird verdichtet, bewegt, gelöst, teilweise überdeckt und wieder freigelegt. Durch Acryl, Pigmente, Lasuren und strukturgebende Medien entstehen Farbräume, die wie Ablagerungen wirken.
Diese Schichten erzeugen Tiefe: Aus der Distanz entsteht Komposition, aus der Nähe werden Materialspuren, Übergänge, Verdichtungen und kleine Brüche sichtbar.
Werkstoffe und Entscheidungen
Was im Werkprozess sichtbar bleibt
Pigmente und Lasuren
Pigmente und transparente Schichten erzeugen Tiefe, Farbverläufe und Lichtzonen. Sie lassen Oberflächen nicht flach wirken, sondern wie verdichtete Farbräume.
Struktur und Relief
Strukturmassen, Spachtelspuren und mineralische Anmutungen geben dem Werk Körper. Die Oberfläche wird zur topografischen Fläche mit Schatten, Kanten und Spuren.
Materialreaktion
Nicht jede Bewegung wird vollständig kontrolliert. Fluss, Trocknung, Bindung und Reaktion erzeugen Situationen, auf die im Prozess bewusst reagiert wird.
Thermische Prozesse
Wärme und Feuer können Material klären, beschleunigen, brechen oder einzelne Oberflächenzustände verstärken. Sie bleiben als Transformation im Werk lesbar.
Naturmaterialien
In ausgewählten Arbeiten verbinden sich organische oder mineralische Spuren mit der Oberfläche. Sie geben dem Bildkörper eine zusätzliche materielle Herkunft.
Leuchtpigmente
In einzelnen Werken erweitern lichtaktive Pigmente die Wahrnehmung. Sie werden als Teil der Komposition eingesetzt, nicht als bloßer Effekt.
Materialliste · Atelierpraxis · Mixed Media
Materialien, die den Bildkörper prägen
Die folgende Materialliste zeigt die wichtigsten Werkstoffgruppen im Atelier von Markus Willems. Sie ist bewusst kuratiert formuliert: nicht als technische Rezeptur, sondern als Einblick in die materiellen Ebenen, aus denen Sediment, Schichtung, Relief, Lichtwirkung und dokumentierte Originalität entstehen.
Bildträger und Grundkörper
Leinwand, Keilrahmen, tiefe XL-Wall-Träger, kaschierte Träger, kleinere Fragmentträger sowie ausgewählte Holz-, Metall- oder Plattenträger bilden die körperliche Grundlage eines Werkes. Format, Tiefe, Spannung und Stabilität bestimmen früh, wie präsent ein Original später im Raum wirkt.
Holzbildträger und Malplatten
Für ausgewählte Werkserien können auch Holzbildträger, Malplatten, Multiplex-, MDF- oder HDF-Träger sowie verstärkte Plattensysteme infrage kommen. Sie bieten bei Reliefarbeiten, Kristallisationsprozessen, Sedimentstrukturen und höheren Materialstärken zusätzliche Stabilität und verleihen dem Werk einen ausgeprägten Objektcharakter.
Acrylfarben, Inks und Lasuren
Acrylfarben, Acryl-Inks und transparente Lasuren schaffen Farbräume, Übergänge und Tiefe. Sie werden geschichtet, verdünnt, verdichtet oder wieder überarbeitet, bis Farbe nicht nur Oberfläche bleibt, sondern als Ablagerung und Lichtzone erscheint.
Pigmente und Leuchtpigmente
Trockene Pigmente, Farbpigmente und ausgewählte lichtaktive Pigmente erweitern die malerische Oberfläche. Sie erzeugen mineralische Tiefe, matte Verdichtung, leuchtende Kerne oder eine zweite Wahrnehmungsebene bei reduziertem Licht.
Strukturmassen und Reliefmedien
Strukturpaste, Modelliermasse, Modelliergips, Crackle-Paste, Sand und körnige Beimischungen erzeugen Relief, Risse, Erhebungen, Kanten und sedimentartige Oberflächen. Dadurch wird das Werk als Bildkörper erfahrbar.
Bindemittel und Malmedien
Acrylbinder, Pouring Medium, Matt Medium, Satin Medium, Gloss Medium und weitere atelierbezogene Bindemittel steuern Fluss, Transparenz, Haftung, Glanzgrad und Schichtverhalten. Sie verbinden Farbe, Pigment und Struktur zu belastbaren Oberflächen.
Reaktions- und Prozessmittel
Alkoholische Medien, Salzlösung, Zitronensäure, Kupfer-Aluminium-Sulfat, Eisenspäne und Oxidationszonen werden werkbezogen eingesetzt, um Fluss, Verdrängung, Kristallisation, Brechung oder mineralische Reaktionsfelder sichtbar zu machen.
Naturmaterialien und Sedimentspuren
Sand, Holzkohle, mineralische Partikel, Holzstrukturen und in ausgewählten Werkgruppen organische Elemente verbinden den malerischen Prozess mit einer sichtbaren Materialherkunft. Sie geben dem Werk eine erdige, sedimentäre oder biografische Spur.
Metallische Akzente
Blattmetall, Schlagmetall, Kupfer-, Gold- oder Bronzetöne erscheinen in ausgewählten Arbeiten als Lichtspur, Bruchkante oder sedimentärer Akzent. Sie werden nicht dekorativ addiert, sondern in die Materialbewegung eingebunden.
Werkzeuge und thermische Eingriffe
Spachtel, Pinsel, Pipetten, Rakel, Druck, Neigung, Trocknungsphasen, Wärme und Flamme beeinflussen, wie Material sich bewegt, bricht, öffnet oder verdichtet. Der Prozess ist eine Verbindung aus Beobachtung, Eingriff und Entscheidung.
Finish, Rahmung und Dokumentation
Matte, satinierte oder partiell glänzende Versiegelungen, geölte oder gewachste Rahmen, handbearbeitete Schattenfugenrahmen, Rückseitenbeschriftung, Signatur, Zertifikat und Werkmappe schließen ein Original als dokumentierten Bildkörper ab.
Materialqualität · Kooperationen · Atelierauswahl
Aktuelle Materialpartner, Hersteller und Fachquellen
In der Atelierpraxis von Markus Willems spielt die Qualität der verwendeten Materialien eine zentrale Rolle. Pigmente, Acrylfarben, Inks, Binder, Strukturmedien, Metallpulver, Leuchtpigmente, Finish-Produkte, Bildträger und Rahmungsmaterialien werden nicht beliebig eingesetzt, sondern nach Wirkung, Beständigkeit, Verarbeitung, Oberflächenverhalten und künstlerischer Eignung ausgewählt.
Der aktuelle Stand unterscheidet bewusst zwischen aktiven Material- und Kooperationspartnern, laufenden Materialtests und weiteren Fachquellen. Entscheidend ist nicht der einzelne Markenname, sondern das Zusammenspiel aus Materialqualität, Pigmenttiefe, Bindung, Reaktion, Oberfläche, Lichtführung, Bildträger, Rahmen und handwerklicher Verarbeitung.
Royal Talens / Amsterdam
Royal Talens / Amsterdam ist als Materialunterstützung im Atelierprozess eingebunden. Amsterdam Expert Acrylics, Gesso, Acrylbinder, Strukturmedien und Spezialmedien werden für Farbschichten, Grundierungen, Pigmentbewegung, Oberflächenaufbau und lichtaktive Experimente geprüft.
Lumentics / Lumanticstar
Lumentics ist aktiver Materialpartner für hochwertige Leuchtpigmente, Nachleuchtpulver und Leuchtsand. Diese Materialien werden in ausgewählten Werken als zweite Wahrnehmungsebene eingesetzt: tagsüber sedimentär und mineralisch, bei reduziertem Licht lichtaktiv.
effect Bilderrahmen
effect Bilderrahmen ist aktuell der wichtigste Rahmenpartner für Musterstücke, Schattenfugenrahmen, Naturholzprofile, farbige Rahmenvarianten und hochwertige Präsentationslösungen. Die Rahmenmuster bilden im Atelier eine eigene Rahmenbibliothek zur Werk- und Kundenberatung.
Liquitex
Liquitex bleibt besonders für Acrylmedien, Inks, Binder und Finish-Anwendungen relevant. Die Materialien können Fließverhalten, Farbtiefe, Oberflächenspannung und abschließende Lichtwirkung beeinflussen.
Kremer Pigmente
Kremer Pigmente ist eine wichtige Fachquelle für mineralische Pigmente, Erdfarben, Eisenoxide, Glimmerstoffe, Bindemittel und Rezeptinformationen. Besonders relevant sind Tests mit Bohnerz, Fuchsit, Marienglas, Eisenglimmer und weiteren mineralischen Werkstoffen.
Metallpulver24
Metallpulver24 ist relevant für Graphit, Kupfergranulat, Messingspäne, Eisenoxide, Metallpulver und metallische Strukturstoffe. Diese Materialien können als dunkle Sedimentzonen, Erosionskerne, Oxidationsspuren oder metallische Bruchkanten erscheinen.
Crazy Canvas · Bildträger nach Maß
Crazy Canvas bleibt als Quelle für Leinwände, Maßformate, Gewebeproben, Keilrahmen und Rollenware interessant. Im Atelier werden Bildträger auf Saugfähigkeit, Grundierung, Spannung, Stabilität und Eignung für materialintensive Mixed-Media-Arbeiten geprüft.
GERSTAECKER
GERSTAECKER steht als breite Fachquelle für Künstlerbedarf, Bildträger, Pigmente, Farben, Strukturmedien, Werkzeuge, Rahmungsmaterialien und experimentelle Ateliermaterialien.
Weitere Fachquellen
Je nach Werkserie können auch BLOCKX Künstler-Pigmente, ARTIDEE® Eisenpulver, spezialisierte Pigmentquellen, Leinwandhersteller, Rahmenanbieter oder Materialhändler eine Rolle spielen. Die Auswahl bleibt offen, weil sich der Werkprozess weiterentwickelt.
Premium-Werkgrundlagen · Maßformate · Rahmenbibliothek
Leinwand, Maßformat und Rahmen als Teil des Werkwertes
Bei materialintensiven Originalen ist der Bildträger mehr als eine technische Grundlage. Leinwand, Gewebe, Keilrahmen, Rahmentiefe und spätere Präsentation entscheiden mit darüber, wie stabil, körperlich und hochwertig ein Werk im Raum erscheint. Deshalb werden im Atelier unterschiedliche Bildträger, Leinwandsysteme und Rahmungslösungen geprüft — abhängig von Format, Materiallast, Relief, Lichtwirkung und geplantem Raumkontext.
Durch die aktuelle Zusammenarbeit mit effect Bilderrahmen steht im Atelier eine umfangreiche Rahmenbibliothek aus Schattenfugenrahmen, Naturholzprofilen, farbigen Rahmenmustern, Neonvarianten und klassischen Profilserien zur Verfügung. Dadurch kann die Rahmung direkt am Original getestet und als bewusster Teil der Werkpräsentation entschieden werden.
Rahmenbibliothek im Atelier
Originale Rahmenmuster werden direkt an fertige Werke gehalten, fotografiert und verglichen. So lässt sich prüfen, ob Naturholz, Schwarz, Weiß, Goldkante, Blau, Neonfarbe oder ein anderes Profil die Werkstruktur am besten unterstützt.
Schattenfugenrahmen
Schattenfugenrahmen geben Leinwandarbeiten Tiefe, Abstand und eine klare Kante. Sie eignen sich besonders für 30 × 30 cm, 40 × 40 cm, 50 × 50 cm und größere Hauptwerke mit Relief, Pigmenttiefe oder lichtaktiver Oberfläche.
Naturholz zur Eigenveredelung
Naturholzprofile können im Atelier gebeizt, geölt, gewachst, geflämmt oder mit Pigmentlasuren behandelt werden. Dadurch entsteht ein Rahmen, der nicht nur ergänzt, sondern Materialton und Werkcharakter aufnimmt.
Fertige Designrahmen
Neben handveredelten Rahmen können auch hochwertige fertige Rahmenvarianten eingesetzt werden. Farbige, dunkle, helle oder metallisch akzentuierte Profile ermöglichen eine edle Einrichtungslösung ohne zusätzlichen Veredelungsaufwand.
Kaschierte Träger und Flachwerke
Für dünne kaschierte Leinwände, Studien und flache Materialträger sind klassische Profile, Distanzrahmen oder schlanke Holzrahmen interessant. Sie geben kleinen Arbeiten eine klare Fassung und erhöhen die Präsentationsqualität.
Objektboxen und Fragmente
Für Mini-Fragmente, Reliefobjekte, Materialstudien und dreidimensionale Sedimentarbeiten können Objektboxen oder Boxrahmen später eine eigene Präsentationsform bilden — wie kleine Museumsobjekte im Atelierformat.
Crazy Canvas im Materialtest
Leinwände und Gewebe von Crazy Canvas werden als mögliche Grundlage für zukünftige Werkserien und Sonderformate geprüft. Relevant sind stabile Keilrahmen, individuelle Maßgrößen und belastbare Träger für reliefartige Mixed-Media-Arbeiten.
Maßgrößen für Räume
Nicht jeder Raum verlangt ein Standardformat. Für Nischen, Empfangsbereiche, Schlafzimmer, Kanzleien, Praxen oder Hotelflächen können individuelle Formate entwickelt werden, damit Werk, Wand und Architektur ruhig zusammenwirken.
Für Sammler und Geschäftsräume
In professionellen Räumen zählt die Gesamtwirkung: Werk, Format, Rahmen, Licht und Wandfläche bilden eine Einheit. Deshalb kann die Präsentation bei ausgewählten Projekten bewusst in die Beratung einbezogen werden.
Vom Bildträger zum Original
Der Prozess verläuft in Schichten
Bewegung · Trocknung · Transformation
Der Prozess als sichtbare Spur
Kurze Prozessfilme zeigen Momente, die im fertigen Werk nur noch als Oberfläche, Verlauf oder Materialspannung erhalten bleiben: Pigmentbewegung, Trocknung, thermische Eingriffe und die Entstehung sedimentartiger Strukturen.
Pigmentbewegung im Material
Pigmente, Bindemittel und Oberfläche reagieren miteinander. Was im Prozess fließt, bleibt später als Schichtung, Farbspur oder Verdichtung sichtbar.
Thermischer Prozess
Wärme kann Material klären, öffnen oder verdichten. Sie ist Teil einer kontrollierten Entscheidung innerhalb des Werkprozesses.
Lichtaktive Materialien
Wenn Licht Teil des Materials wird
In ausgewählten Arbeiten werden Leuchtpigmente oder lichtaktive Materialien in die Oberfläche eingebunden. Sie werden nicht nachträglich als Effekt eingesetzt, sondern in Schichtung, Relief und Komposition integriert.
Dadurch entsteht eine zweite Wahrnehmungsebene: Bei Tageslicht stehen Struktur, Farbe und Tiefe im Vordergrund. Bei reduzierter Beleuchtung treten andere Spuren hervor und verändern die Präsenz des Werkes.
Oberfläche als Bildkörper
Relief macht die Entstehung lesbar
Reliefartige Oberflächen entstehen durch Aufbau, Druck, Trocknung, Schichtung und gezielte Eingriffe. Die Struktur ist nicht Dekoration, sondern Teil der Werkgeschichte.
Mikroschatten, Risse, Kanten, Vertiefungen und verdichtete Zonen geben dem Auge Orientierung. Das Werk verändert sich mit Licht und Blickwinkel und bleibt dadurch räumlich aktiv.
Handwerk · Finish · Rahmung
Ein Werk endet nicht an der bemalten Fläche
Kante, Finish, Rückseite, Hängung und Rahmen gehören zur Gesamtwirkung eines Originals. Eine Arbeit wird nicht nur gemalt, sondern als Bildkörper abgeschlossen.
Besonders bei handbearbeiteten Schattenfugenrahmen und hochwertigen Rahmenprofilen wird dieser Anspruch sichtbar: Holz kann gebürstet, geflämmt, geölt, gewachst oder farblich auf ein Werk abgestimmt werden. Gleichzeitig können fertige Profilserien, Naturholzrahmen, farbige Rahmen und Schattenfugenlösungen aus der aktuellen Rahmenbibliothek gezielt am Original geprüft werden. Dadurch entsteht kein neutraler Rahmen, sondern eine bewusst gewählte Fassung des Bildkörpers.
Der Rahmen verbindet Bildfläche, Wand und Raum. Er gibt dem Werk Tiefe, Schatten, Kante und einen klaren Objektcharakter. Gerade bei reliefartigen Mixed-Media-Arbeiten wird die Rahmung Teil der Materialwirkung.
Rahmenpartner · Qualität · Produktion
Qualitätsrahmen neben eigener Rahmenveredelung
Neben meinen handveredelten Naturrahmen können hochwertige Rahmenlösungen von effect Bilderrahmen eingesetzt werden. Das Unternehmen steht seit 1989 für Kompetenz und verlässliche Qualität und produziert hochwertige Rahmen in Schwaigern.
Für die eigene Produktion bezieht effect Bilderrahmen nach eigenen Angaben ausschließlich bei europäischen Lieferanten. Dadurch lassen sich Materialqualität, Verarbeitung, zuverlässige Verfügbarkeit und stabile Lieferzeiten besser steuern.
Handbearbeitete Rahmung
Schattenfugenrahmen können auf Material, Farbklang, Tiefe und Raumwirkung eines Originals abgestimmt werden.
Geflämmtes Naturholz
Durch Flammen, Bürsten, Öl oder Wachs entstehen dunkle Holzstrukturen, die mineralische, erdige oder sedimentartige Bildwirkungen aufnehmen können.
Holzart und Maserung
Je nach Rahmenprofil können unterschiedliche Holzarten, Maserungen und Oberflächenreaktionen eine Rolle spielen. Für ausgewählte Werke werden Holz, Farbton und Veredelung passend zur Materialwirkung betrachtet.
Kante und Tiefe
Die seitliche Tiefe eines Werkes beeinflusst, wie körperlich es an der Wand wirkt. Rahmen und Kante geben dem Bildkörper Präsenz und Schatten.
Finish und Licht
Matte, satinierte oder partiell glänzende Oberflächen steuern, wie Licht über Relief, Pigmenttiefe und Strukturzonen läuft.
Rückseite und Hängung
Auch Rückseite, Aufhängung und handwerkliche Verarbeitung gehören zur fertigen Übergabe eines Originals.
Dokumentierte Originalität
Werkdaten, Materialien, Rahmung, Finish und Herkunft werden dokumentiert. So bleibt jedes Original nachvollziehbar zugeordnet.
Nicht gerahmt wie ein Produkt — gefasst wie ein Original.
Rahmung ist bei Markus Willems Teil der künstlerischen Präsentation. Der Rahmen kann Material, Oberfläche, Licht und Raum miteinander verbinden. Besonders geflämmte Naturrahmen und Schattenfugenrahmen geben einem Werk eine handwerkliche Tiefe, die über reine Wanddekoration hinausgeht.
Kuratierte Fragen
Materialien und Werkprozess besser verstehen
Wie entsteht abstrakte Materialkunst bei Markus Willems?
Die Werke entstehen aus Schichtung, Pigmentreaktion, Strukturmasse, Lasur, Trocknung, Wärme, Relief, Finish und handwerklicher Entscheidung. Die Oberfläche wird dadurch selbst zum Bildkörper.
Warum ist Materialqualität so wichtig?
Nur geprüfte, hochwertige Materialien garantieren Beständigkeit, Farbtiefe und Langlebigkeit eines Originals. Deshalb arbeite ich bewusst mit anerkannten Herstellern wie Royal Talens, Lumentics, effect Bilderrahmen und Kremer Pigmente sowie ausgewählten Fachquellen wie Metallpulver24 und Crazy Canvas.
Warum sind die Oberflächen so körperlich?
Viele Arbeiten entstehen aus Strukturmassen, Pigmenten, Schichtungen und Verdichtungen. Dadurch wird die Oberfläche nicht glatt, sondern als Bildkörper mit Relief und Tiefe erfahrbar.
Ist der Prozess vollständig kontrolliert?
Nein. Kontrolle und Materialeigenbewegung arbeiten zusammen. Reaktionen, Trocknung und Fluss werden beobachtet, gelenkt und künstlerisch weitergeführt.
Welche Rolle spielt Licht?
Licht zeigt Relief, Pigmenttiefe und Metallakzente unterschiedlich. Manche Werke verändern ihre Präsenz je nach Tageslicht, Kunstlicht oder Blickwinkel.
Warum ist die Rahmung Teil des Werkes?
Rahmen, Kante, Finish und Hängung beeinflussen die Raumwirkung eines Originals. Handbearbeitete Schattenfugenrahmen oder geflämmte Naturrahmen verbinden Bildkörper, Wand und Raum.
Kommen auch Holzbildträger infrage?
Ja. Für ausgewählte Werkserien können Holzbildträger, Malplatten oder verstärkte Plattensysteme sinnvoll sein, wenn Relief, Materiallast oder Objektcharakter eine besonders stabile Grundlage verlangen.
Was gehört zur dokumentierten Originalität?
Zur dokumentierten Originalität gehören Werkdaten, Materialangaben, Entstehungskontext, Signatur, Echtheitszertifikat, Werkdokumentation und je nach Werk eine handgefertigte Zertifikations- und Dokumentationsmappe.
Originale mit dokumentierter Herkunft
Werke aus Material, Reaktion und Oberfläche
Aktuell verfügbare Originale finden Sie in der Kollektion. Für Fragen zu Material, Oberfläche, Rahmung, Raumwirkung oder Werkdaten ist eine persönliche Anfrage möglich.