Markus Willems · Sediment und Strukturatelier Köln
Sediment des Polarlichtes
Sediment of the Aurora
Kühle mineralische Tiefe trifft auf wandernde Lichtspuren: ein Sedimentkörper zwischen Eis, Ozean und Polarlicht.
Das 2026 entstandene Unikat verbindet eine stark strukturierte blau-türkise Oberfläche mit Fuchsit, Marienglas, Kupfergranulat, Feuerstein, Fluorit sowie Gold-, Kupfer-, Metallic- und Neonpigmenten. Je nach Lichteinfall verändern sich Glanz, Farbtiefe und die kristallinen Einschlüsse.
Die hellen mineralischen Zonen sind bewusst Teil der Komposition. Sie wirken wie aufgehellte Sedimentfenster und setzen einen ruhigen Gegenpol zu den tiefen Blau-, Türkis- und Grünströmungen.
- Original · Unikat · 2026
- Fuchsit & Fluorit
- Marienglas aus Sizilien
- Kupfergranulat & Metallicpigmente
- Neonpigmente
- Mineralische Reliefoberfläche
- Signiert
- Werkmappe · Archivblatt · Echtheitszertifikat
Galerieansichten & mineralische Details
Gesamtansichten und Nahaufnahmen zeigen, wie stark sich die reliefierte Oberfläche, Fuchsit, Marienglas und metallische Pigmente mit Licht, Abstand und Blickwinkel verändern.
Werkgedanke
Licht erscheint wie eine Bewegung im Sediment.
„Sediment des Polarlichtes“ entwickelt seine Bildidee aus dem Gegensatz zwischen geologischer Schwere und flüchtigem Licht. Die Oberfläche ist körperlich, rau und mineralisch aufgebaut; zugleich ziehen Blau, Türkis, Grün und Violett in geschwungenen Bahnen durch das Bild. Dadurch entsteht eine Wirkung, die an Polarlicht über Eis, Wasser oder einer unbekannten mineralischen Landschaft erinnert, ohne eine konkrete Naturansicht abzubilden.
Goldene und kupferfarbene Reflexe liegen wie warme Ablagerungen in der kühlen Farbwelt. Fuchsit, Fluorit und Marienglas treten nicht nur als Material auf, sondern verändern die Wahrnehmung des Werkes: Manche Partien erscheinen matt und sedimentiert, andere kristallin, transparent oder lichtreflektierend.
Material & Aufbau
Mineral, Metall, Pigment und Reaktion.
Lichtwirkung
Eine Oberfläche, die sich mit dem Raum verändert.
Türkis, Eisblau und Grün dominieren. Die hellen Mineralfelder öffnen die Komposition und lassen die dunkleren Strömungen tiefer erscheinen.
Relief, Marienglas und metallische Pigmente reagieren stärker. Kleine Erhebungen werfen Schatten, während Gold- und Kupferpartikel punktuell aufleuchten.
Die kühle Grundstimmung bleibt erhalten, während Gold, Kupfer, Rosa und Orange deutlicher hervortreten und die Polarwirkung wärmer brechen.
Entstehungsgeschichte
Aus einer mineralischen Fläche entsteht eine wandernde Lichtlandschaft.
Aufbau des Sedimentgrundes
Die Leinwand wird in mehreren strukturierten Farb- und Materialschichten aufgebaut. Blau-, Türkis- und Grünbereiche bilden die kühle Grundlandschaft des Werkes.
Mineralische Einschlüsse
Fuchsit, Fluorit, Feuerstein und Marienglas werden in die noch offene Oberfläche integriert. Sie bilden reale mineralische Verdichtungen und kristalline Zentren.
Metallische Sedimente
Feines Kupfergranulat sowie Gold-, Kupfer- und weitere Metallicpigmente setzen warme Reflexe in die überwiegend kühle Komposition.
Polarlicht-Spuren
Neonpigmente und einzelne intensive Farbakzente werden in die Strömungsbewegungen eingearbeitet. Sie brechen die mineralische Oberfläche wie kurze Lichtimpulse.
Reaktion & Bewegung
Alkohollösung und Heißluft verschieben Pigmente und Oberflächenzonen. Fließspuren, Übergänge und unregelmäßige Kanten entstehen teilweise kontrolliert, teilweise aus der Reaktion des Materials.
Finale Oberfläche
Nach vollständiger Durchtrocknung wird die Oberfläche geschützt. Die helleren Bereiche um Fuchsit und Marienglas bleiben als bewusste Sedimentfenster erhalten und verstärken den Wechsel zwischen Tiefe und Licht.
Künstlerische Einordnung
Ein kompaktes Materialwerk mit objekthafter Tiefe.
Das Werk verbindet abstrakte Malerei mit Material- und Reliefkunst. Seine Wirkung entsteht nicht allein durch Farbe, sondern durch reale Mineralien, metallische Partikel, Körnung, Glanz und unterschiedliche Oberflächenhöhen.
Mit 30 × 30 cm bleibt die Arbeit bewusst kompakt. Gerade dadurch konzentrieren sich die vielen Materialereignisse auf engem Raum und lassen das Werk aus der Nähe beinahe wie einen Ausschnitt aus einem größeren geologischen Körper erscheinen.
Ausführung & Übergabe
Gerahmt, signiert und dokumentiert.
Verfügbares Original · direkter Atelierpreis
„Sediment des Polarlichtes“ · 300 €
Der Atelierpreis versteht sich inklusive Schattenfugenrahmen. Eine persönliche Werkansicht in Köln ist nach Vereinbarung möglich. Versand und Verpackung werden abhängig vom Zielort individuell geprüft.

