Markus Willems · Sediment und Strukturatelier Köln
Die strömende Sedimentader
Mixed Media · Sedimentkunst · Materialkunst · 2026
Eine mineralische Ader durchzieht das Werk wie eine Strömung: verdichtete Materie, kristalline Einschlüsse und metallische Spuren treffen auf Eisblau, Türkis, Grün und tiefere Blautöne.
Das signierte Original MW-2026-09-22 verbindet abstrakte Malerei mit realer mineralischer Materialität. Fuchsit, Marienglas, Granatmehl, Gesteinsfragmente und Kupfergranulat bilden gemeinsam mit Gold-, Metallic- und Neonpigmenten eine reliefartige Sedimentlandschaft.
Je nach Licht und Betrachtungswinkel treten unterschiedliche Schichten, metallische Reflexe und mineralische Details hervor. Die zweifache Satin-Versiegelung bewahrt die differenzierte Oberflächenwirkung.
- Signatur unten rechts
- Handbearbeiteter Naturholz-Schattenfugenrahmen
- Zweifaches Satin-Finish
- Werknummer & Werkdokumentation
- Echtheitszertifikat
Galerieansichten & Oberflächendetails
Die Aufnahmen zeigen das Werk als Gesamtansicht und in unterschiedlichen Details. Sichtbar werden die diagonale Sedimentader, die reliefierten Mineralzonen sowie wechselnde Reflexe von Metall, Marienglas und Pigmenten.
Werkgedanke
Eine Ader zwischen Sediment, Strömung und mineralischer Tiefe.
„Die strömende Sedimentader“ entwickelt sich aus dem Gedanken einer Landschaft, die nicht abgebildet, sondern durch Material aufgebaut wird. Die diagonal durch das Werk verlaufende Ader wirkt wie eine freigelegte geologische Schicht und zugleich wie eine Strömung, die den gesamten Bildraum in Bewegung versetzt.
Helle Eis- und Himmelblautöne treffen auf Türkis, Grün, Petrol und tiefere Blauspuren. Gold- und Kupferanteile bilden einen warmen Gegenpol zur kühlen Grundstimmung, während Neonpink und Orange punktuell wie energetische Einschlüsse aus tieferen Schichten hervortreten.
Fuchsit, Marienglas, Granatmehl, Kupfergranulat und weitere mineralische Bestandteile sind nicht lediglich dargestellt, sondern reale Bestandteile des Bildkörpers. Dadurch entsteht eine Oberfläche zwischen Malerei, Sediment und Relief.
Material & Aufbau
Mineralische Materie, Pigment und kontrollierte Reaktion.
Lichtwirkung
Farbe, Metall und Relief verändern sich mit dem Raumlicht.
Eisblau, Türkis, Grün, Petrol und tiefere Blauspuren bestimmen die kühle Grundwirkung. Die Sedimentader bleibt als körperliche Hauptbewegung klar lesbar.
Fuchsit, Marienglas, Granulate und reliefierte Sedimente werfen feine Schatten. Erhebungen und Vertiefungen treten stärker hervor und verleihen der Oberfläche zusätzlichen Objektcharakter.
Gold-, Kupfer- und Metallic-Pigmente gewinnen an Präsenz. Warme Reflexe treten aus den kühlen Blau- und Grünfeldern hervor und verändern die räumliche Wahrnehmung des Werkes.
Entstehungsgeschichte
Vom hellen Sedimentgrund zur strömenden mineralischen Ader.
Der Grundkörper
Der Aufbau begann mit weißem Amsterdam-Gesso, Marmormehl und Acrylfarbe. Bereits in diese erste Schicht wurden feines Granatmehl, Neonpigmente und Goldpigmente eingearbeitet. Die Grundierung war damit von Beginn an Teil des späteren mineralischen Bildkörpers.
Farbe und erste Bewegung
Aus der zunächst hellen Oberfläche entwickelten sich Eisblau, Türkis, Grün und tiefere Blautöne. Die Farbflächen wurden nicht als geschlossene Zonen angelegt, sondern sollten ineinander arbeiten und den Eindruck von Wasser, Eis und sedimentärer Bewegung ermöglichen.
Reaktion statt vollständiger Kontrolle
Alkohollösung, Brennspiritus, Zitronensäure und Heißluft beeinflussten die noch offenen Schichten. Farben wurden verschoben, Bereiche wieder freigelegt und neue Übergänge erzeugt. Ein Teil der endgültigen Oberfläche entstand bewusst aus dem Eigenverhalten der Materialien.
Mineralische Einlagerungen
Fuchsit, Marienglas, feines Granatmehl, Kupfergranulat, Meersalz und mineralisches Mischgestein wurden in die Komposition eingebunden. Einzelne Bestandteile wurden teilweise farblich bearbeitet, bevor sie in die Sedimentstruktur eingearbeitet wurden.
Thermische Bearbeitung des Marienglases
Ausgewählte Marienglas-Scheiben und Granulate wurden mit Hitze bearbeitet. Dadurch entstanden teilweise milchige und kristallin wirkende Veränderungen, die den Kontrast zwischen transparenten und massiveren Mineralzonen verstärken.
Die strömende Sedimentader
Während des weiteren Aufbaus verdichteten sich die mineralischen Zonen zu einer diagonal verlaufenden Ader. Diese wurde zum kompositorischen Rückgrat des Werkes und gab schließlich auch den Titel vor: „Die strömende Sedimentader“.
Metallische und neonfarbene Akzente
Gold-, Kupfer- und Metallic-Pigmente sowie punktuelle Neonfarben wurden so eingesetzt, dass sie die kühle Grundpalette nicht dominieren. Sie erscheinen vielmehr wie farbige oder metallische Einschlüsse innerhalb einer mineralischen Sedimentschicht.
Rahmung und Abschluss
Das Werk wurde in einen handbearbeiteten Naturholz- Schattenfugenrahmen gesetzt. Seine bewusst gealterte, dunklere Oberflächenwirkung nimmt erdige und kupferne Töne des Werkes auf. Den endgültigen Oberflächenabschluss bildet eine zweifache Versiegelung im Satin-Finish.
Bildsprache & Komposition
Strömung, Ablagerung und mineralische Bruchstellen.
Das bestimmende Element ist die diagonal verlaufende Sedimentader. Sie führt den Blick durch das Format und verhindert, dass die Komposition statisch erscheint. Innerhalb dieser Ader wechseln feine Körnungen, gröbere Gesteinsfragmente, metallische Bestandteile und kristalline Einschlüsse.
Die umgebenden Farbräume verhalten sich wesentlich fließender. Blau, Eisblau, Türkis, Petrol und Grün bilden Übergänge, die Assoziationen an Ozeanströmungen, Eislandschaften, mineralische Ablagerungen oder aus der Luft betrachtete Landschaftsformationen zulassen.
Diese Lesarten bleiben bewusst offen. Das Werk bildet keine konkrete Landschaft ab. Seine Wirkung entsteht aus der Verbindung von realer Materie und abstrakter Bewegung.
Künstlerische Einordnung
Zwischen abstrakter Malerei, Materialkunst und reliefartigem Bildkörper.
„Die strömende Sedimentader“ steht exemplarisch für Markus Willems’ sedimentäre Material- und Strukturkunst. Farbe dient hier nicht ausschließlich als malerisches Mittel. Gemeinsam mit Mineralien, Gestein, Metall, Salz und strukturgebenden Materialien wird sie zu einem physischen Bildkörper aufgebaut.
Damit bewegt sich das Werk zwischen abstrakter Malerei, Materialkunst und reliefartiger Oberflächengestaltung. Die Natur dient nicht als direkt abzubildendes Motiv, sondern als strukturelles Prinzip.
Sedimentation, Erosion, Strömung, Ablagerung und geologische Verdichtung werden in einen künstlerischen Prozess übersetzt. Entscheidend ist dabei das Verhältnis zwischen künstlerischer Kontrolle und materialbedingtem Eigenleben.
Nicht jede Spur wird vollständig vorbestimmt. Reaktionen werden angestoßen, beobachtet, unterbrochen und anschließend wieder gezielt in die Komposition eingebunden. Dadurch entstehen Oberflächen, die sich nicht vollständig reproduzieren lassen und den Unikatcharakter des Werkes verstärken.
Der Titel
Warum „Die strömende Sedimentader“?
Der Titel verbindet zwei scheinbar gegensätzliche Zustände. Sediment steht für Ablagerung, Schichtung und Verdichtung – also für Materie, die sich über Zeit angesammelt hat. Strömung dagegen bezeichnet Bewegung und Veränderung.
Die Ader verbindet beide Zustände. Sie erscheint wie eine mineralische Formation, die den Bildraum durchzieht und gleichzeitig von den umliegenden Farbbewegungen erfasst wird.
Der Titel beschreibt deshalb nicht nur die sichtbare diagonale Struktur. Er benennt das zentrale Spannungsverhältnis des Werkes: Materie befindet sich im Zustand permanenter Veränderung.
Ausführung & Dokumentation
Original, Unikat und Teil des dokumentierten Werkbestands.
Das Werk wird mit seiner eindeutigen Werknummer dokumentiert. Titel, Entstehungsjahr, Maße, verwendete Technik und Werkzuordnung werden im Werkbestand des Künstlers geführt.
Zum Original gehört ein Echtheitszertifikat mit den wesentlichen Werkdaten. Der Schattenfugenrahmen ist Bestandteil der vorgesehenen Präsentation und im angegebenen Atelierpreis enthalten.
Original verfügbar
Die strömende Sedimentader
MW-2026-09-22 · 50 × 70 cm · ca. 54 × 74 cm gerahmt · Mixed Media auf Leinwand · Original / Unikat · handbearbeiteter Schattenfugenrahmen.
Atelierpreis: 600 € inkl. Rahmen
Werkprofil
Abstrakte Sediment- und Strukturkunst aus Köln.
„Die strömende Sedimentader“ ist ein 2026 entstandenes abstraktes Mixed-Media-Original des Kölner Künstlers Markus Willems. Das Werk verbindet malerische Farbflächen mit realen Mineralien, Gesteinsfragmenten, Metallpigmenten und reliefartigen Sedimentstrukturen.
Charakteristisch sind die Farbwelt aus Eisblau, Türkis, Blau, Petrol und Grün, die diagonal verlaufende mineralische Ader sowie Einschlüsse aus Fuchsit, Marienglas, Granatmehl und Kupfergranulat. Gold-, Metallic- und Neonpigmente verändern die Wirkung abhängig von Licht und Betrachtungswinkel.
Das signierte Unikat trägt die Werknummer MW-2026-09-22, misst 50 × 70 cm ohne Rahmen und ca. 54 × 74 cm gerahmt. Es gehört zur sedimentären Material- und Strukturkunst von Markus Willems und entstand im Sediment und Strukturatelier Köln.

