Verfügbares Original Markus Willems mit dem Original Das geheime Sediment unter der Erosion – Größenvergleich des 50 × 50 cm Mixed-Media-Werks im goldfarbenen Schattenfugenrahmen
Künstlerporträt mit Originalwerk Markus Willems mit „Das geheime Sediment unter der Erosion“ · 50 × 50 cm Leinwand · ca. 54 × 54 cm inkl. Rahmen · Größenvergleich und persönliche Werkpräsentation.

Markus Willems · Sediment und Strukturatelier Köln

Das geheime Sediment unter der Erosion

The Secret Sediment beneath the Erosion

Unter der sichtbaren Erosion liegt eine zweite Landschaft: verdichtete Materie, mineralische Brüche, glühende Spuren und Licht, das erst unter veränderten Bedingungen hervortritt.

Das 2026 entstandene Mixed-Media-Unikat verbindet stark reliefierte Sedimentstrukturen mit Naturstein- und Mineralfragmenten, Metallen, Pigmentreaktionen und einer markanten orangefarbenen Erosionsader. Der dunkle, mineralische Bildkörper verändert seine Wirkung deutlich mit Licht und Blickwinkel.

Neben den dunkelblauen, grünen, braunen und metallischen Sedimentfeldern besitzt das Werk lichtaktive Bereiche. Voll aufgeladene Leuchtpigmente öffnen eine intensiv blau leuchtende Ebene, die im normalen Tageslicht nahezu verborgen bleibt.

KünstlerMarkus Willems
WerknummerMW-2026-07-31
Leinwand50 × 50 cm
Mit Rahmenca. 54 × 54 cm
TechnikAcryl & Mixed Media
VersiegelungGloss-/Satin-Finish
StatusVerfügbar
Atelierpreis590 € inkl. Rahmen
  • Original · Unikat · 2026
  • Serie Sedimentkörper
  • Goldfarbener Schattenfugenrahmen
  • Naturstein- und Mineralfragmente
  • Metalle · Kohle · Reaktionsspuren
  • Orange Erosionsader
  • Leuchtpigmente · verborgene Lichtwirkung
  • Werkmappe · Archivblatt · Echtheitszertifikat

Werkvideo

Das Werk in Bewegung und wechselndem Licht

Das kurze Werkvideo ergänzt die Fotografien um Bewegung, Oberflächenreflexe und die räumliche Wirkung des Reliefs.

Werkgedanke

Was Erosion freilegt, bleibt nicht an der Oberfläche.

„Das geheime Sediment unter der Erosion“ ist als verdichteter geologischer Körper aufgebaut. Die Oberfläche erinnert an Gesteinsfelder, abgelagerte Sedimente und ausgewaschene Bruchzonen, ohne eine konkrete Landschaft abzubilden. Entscheidend ist nicht die Illustration von Natur, sondern das Verhalten des Materials selbst.

Dunkle Blau-, Grün-, Braun- und Metalltöne liegen übereinander wie verschiedene Zeitschichten. Die orangefarbene Erosionsader durchschneidet diese Verdichtung und wirkt stellenweise wie Hitze, Lava, Oxidation oder ein freigelegter innerer Riss. In den Reliefzonen sitzen Natursteine und Mineralfragmente wie Einschlüsse eines künstlich entstandenen Sedimentkörpers.

Das kleine blaugrüne Feld im unteren linken Bereich setzt dazu einen Gegenpol. Es wirkt ruhiger und tiefer, fast wie Wasser, das sich unter einer schweren mineralischen Oberfläche gesammelt hat. Erst bei Dunkelheit zeigt sich, dass noch eine weitere Ebene im Werk vorhanden ist: aufgeladene Leuchtpigmente treten blau aus dem Sediment hervor.

Das Geheimnis liegt nicht auf der Oberfläche. Es beginnt dort, wo Erosion Schichten öffnet und eine zweite Wirklichkeit sichtbar macht.

Material & Aufbau

Mineralische Masse, Reaktion und reale Einschlüsse.

Acrylbinder & transparente Binderschichten
Acrylfarben, Pigmente & Lasuren
Alkohollösung & Silikonöl als Reaktionsmedien
Kaffeesatz, Sand, Salz & strukturgebende Sedimente
Marienglas / Selenit
Regenbogenfluorit
Yellow Calcit
Achatfragmente / Achatscheiben
Granat & Sodalit-Granulat
Weitere Naturstein- und Atelierbruchstücke
Kupfer, Aluminium & Eisenspäne
Kupferhaltige Kristall- und Reaktionsspuren
Rebenkohle & Kiefernnadeln
Vulkanglas / poröse mineralische Fragmente
Schlagmetall / Blattgold
Bronze-Ink & rote/orange Gravurakzente
Neon- und Leuchtpigmente
Hitze als gestaltender Prozess

Lichtwirkung

Ein Werk mit zwei sichtbaren Zuständen.

Tageslicht

Das Relief wird als dunkler, mineralischer Sedimentkörper lesbar. Blau, Grün, Braun, Rost und metallische Töne verschieben sich mit Blickwinkel und Raumlicht.

Seitliches und warmes Licht

Kanten, Krater und reale Einschlüsse werfen Schatten. Metallische und glänzende Partien reagieren stärker und lassen die Oberfläche körperlicher erscheinen.

Voll aufgeladene Leuchtpigmente

In der Dunkelheit tritt eine intensive blau leuchtende Struktur aus dem Bildkörper hervor. Diese zweite Ebene ist Teil des Werkes und kein digitaler Effekt.

Entstehungsprozess

Schichten entstehen, reagieren, brechen auf und werden versiegelt.

01

Sedimentgrund

Strukturgebende Materialien, Pigmente und Binder bilden einen rauen, erdigen Untergrund mit dunklen Grün-, Blau-, Rost- und Sedimenttönen.

02

Fließ- und Reaktionsschichten

Binder, Flüssigkeit, Alkohol, Silikonöl und Pigmente verschieben die Oberfläche. Dadurch entstehen Fließzonen, Kanten, Poren und Verdichtungen.

03

Mineralische Einschlüsse

Marienglas, Fluorit, Calcit, Achat, Granat, Sodalit und weitere Steinfragmente werden als reale Bruchstücke in den Sedimentkörper integriert.

04

Metall, Kohle, Hitze und Erosion

Kupfer, Aluminium, Eisenspäne, Kohle, Naturmaterialien, Schlagmetall und Hitze erweitern die Oberfläche um Oxidationswirkung, Porosität, Glanz und Kraterbildung. Die orange Erosionsader entwickelt sich zum stärksten linearen Eingriff.

05

Lichtaktive Schicht

Leuchtpigmente werden nicht als flächiger Effekt eingesetzt, sondern in die Sedimentstruktur eingebunden. Nach Aufladung entsteht eine zweite, blau leuchtende Wahrnehmungsebene.

06

Finale Versiegelung

Nach vollständiger Trocknung und Aushärtung wird das Werk mit einer abgestimmten Mischung aus Gloss Finish und Satin Finish versiegelt. Die Oberfläche bleibt differenziert: nicht vollständig spiegelnd, aber mit genügend Tiefe für Pigmente, Metall und Relief.

Detailzonen

Krater und Wasserfeld als zwei Gegenpole.

Die orange Kraterzone zeigt die aggressive Seite des Werkes. Sie wirkt wie ein aufgeplatzter Bereich, in dem Hitze und Erosion gleichzeitig sichtbar werden. Steine und dunkle Fragmente liegen direkt in dieser Spur und verstärken den Eindruck eines aufgerissenen mineralischen Körpers.

Das kleine Feld unten links funktioniert entgegengesetzt. Blaugrüne Töne und ein kompakterer Aufbau erinnern an ein eingeschlossenes Wasserbecken oder eine tiefe mineralische Ablagerung. Diese beiden Zonen geben dem Werk seine innere Spannung zwischen Freilegung und Speicherung.

Detailaufnahme des orangefarbenen Kraters
Orange Krater- und Erosionszone: Bruch, Hitze, Stein und Linie verdichten sich auf engem Raum.
Detailaufnahme des kleinen blaugrünen Wasserfeldes
Blaugrünes Wasserfeld: ruhige Tiefenzone als Gegenpol zur orangefarbenen Erosion.

Künstlerische Einordnung

Zwischen Materialkunst, informeller Malerei und Objektcharakter.

Das Werk gehört zur Werkgruppe der Sedimentkörper. Farbe ist hier nicht allein Bildmittel, sondern Bestandteil eines physischen Systems aus Bindern, Partikeln, Mineralien, Metall, Reaktion, Hitze und Licht. Dadurch verschiebt sich das Werk von der klassischen Malerei in Richtung Material- und Reliefkunst.

Die Komposition bleibt abstrakt, entwickelt jedoch durch reale Gesteinsfragmente, Krater, Risse und mineralische Verdichtungen einen beinahe objekthaften Charakter. Die leuchtenden Bereiche erweitern diesen Ansatz um Zeit: Das Werk verändert sich abhängig davon, ob es betrachtet, beleuchtet, aufgeladen oder im Dunkeln erlebt wird.

Gerade diese Mehrzuständigkeit ist zentral. Die sichtbare Oberfläche ist nicht das vollständige Bild, sondern nur eine von mehreren möglichen Erscheinungsformen desselben Sedimentkörpers.

Ausführung & Übergabe

Fertiggestellt, gerahmt und dokumentiert.

RahmungGoldfarbener Schattenfugenrahmen · ca. 54 × 54 cm Gesamtmaß
VersiegelungAbgestimmter Gloss-/Satin-Finish-Mix
DokumentationWerknummer MW-2026-07-31 · Werkmappe · Archivblatt
AuthentizitätSigniertes Unikat · Echtheitszertifikat

Verfügbares Original · direkter Atelierpreis

„Das geheime Sediment unter der Erosion“ · 590 €

Der Atelierpreis versteht sich inklusive goldfarbenem Schattenfugenrahmen. Eine persönliche Werkansicht in Köln ist nach Vereinbarung möglich. Versand und Verpackung werden abhängig vom Zielort individuell geprüft.