Das geheime Sediment unter der Erosion · MW-2026-07-31 | Markus Willems
Das geheime Sediment unter der Erosion von Markus Willems, 50 × 50 cm Mixed Media, aktuelle Präsentationsansicht

Aktuelle Präsentationsansicht des noch entstehenden Originals. Das Werk befindet sich weiterhin im Trocknungs- und Aushärtungsprozess; Oberflächenwirkung und endgültige Rahmung können sich noch verändern.

Werk in Arbeit · Trocknung & Aushärtung

Sedimentkörper · 2026

Das geheime Sediment unter der Erosion

MW-2026-07-31

Ein Sedimentkörper zwischen Küste, Erosion, Gestein und verborgener Energie. Türkis-blaue Tiefenzonen treffen auf rostige Erdschichten, mineralische Brüche und punktuelle Metallreflexe. Erst aus der Nähe öffnen sich die eingebetteten Steine, Kristallspuren und lichtaktiven Bereiche.

Format50 × 50 cm
Leinwand2 cm Keilrahmen
Rahmenschwarz-gold · aktuell
Preisfolgt nach Fertigstellung

Werkgedanke

Was Erosion freilegt, bleibt nicht still.

Das Werk ist wie eine verdichtete Landschaft aufgebaut. Seine Oberfläche erinnert an Küstenzonen, ausgewaschene Gesteinsschichten und Ablagerungen, die über lange Zeit freigelegt, überlagert und wieder verschlossen wurden.

Dabei entsteht kein gemaltes Landschaftsbild im klassischen Sinn. Die Wirkung wächst aus dem Material selbst: aus rauen Sedimentfeldern, eingebetteten Rohsteinen, Kohle, metallischen Fragmenten, kristallinen Reaktionsspuren und den Übergängen zwischen Türkis, Blau, Rost, Erde und Gold.

Das Geheimnis liegt nicht auf der Oberfläche – es erscheint dort, wo Erosion Schichten öffnet und Material wieder sichtbar macht.

Material & Aufbau

Gestein, Metall, Kohle und Reaktion.

Acrylbinder & transparente Binderschichten
Acrylfarben, Pigmente & Lasuren
Alkohollösung & Silikonöl als Reaktionsmedien
Kaffeesatz, Sand, Salz & strukturgebende Sedimente
Marienglas / Selenit
Regenbogenfluorit
Yellow Calcit
Achatfragmente / Achatscheiben
Granat & Sodalit-Granulat
weitere Naturstein- und Atelierbruchstücke
Kupfer, Aluminium & Eisenspäne
Kupferhaltige Kristall- / Reaktionsspuren
Rebenkohle & Kiefernnadeln
Vulkanglas / poröse mineralische Fragmente
Schlagmetall / Blattgold
Bronze-Ink & rote Gravurakzente
Neon- und Leuchtpigmente
Hitze als gestaltender Prozess

Lichtwirkung

Zwischen Sediment und verborgener Energie.

Tageslicht

Türkis-blaue und erdige Zonen lesen sich wie Wasser, Gestein und verwitterte Sedimente. Rohsteine und Relief bleiben klar körperlich sichtbar.

seitliches / warmes Licht

Gold, Bronze, Kupfer und mineralische Glanzstellen treten punktuell hervor. Reliefkanten werfen Schatten und verstärken die geologische Tiefe.

UV / Dunkelheit

Lichtaktive Pigmente öffnen eine zweite Ebene: einzelne Zonen leuchten grün bis türkis und bilden eine verborgene Struktur unter der sichtbaren Erosion.

Entstehungsprozess

Schichten entstehen, reagieren und werden wieder freigelegt.

01

Sedimentgrund

Strukturgebende Materialien, Pigmente und Binder erzeugten einen rauen, erdigen Untergrund mit dunklen Grün-, Rost- und Sedimenttönen.

02

Fließ- und Reaktionsschichten

Weitere Binder, Wasser, Alkohol, Silikonöl und Pigmente verschoben die Oberfläche. Türkis-blaue Zonen entstanden wie Wasserläufe zwischen verdichteten Gesteinsfeldern.

03

Mineralische Einschlüsse

Marienglas, Fluorit, Calcit, Achat, Granat, Sodalit und weitere Steinfragmente wurden als sichtbare Bruch- und Inselstrukturen in den Sedimentkörper eingebettet.

04

Metall, Kohle und Hitze

Kupfer, Aluminium, Eisenspäne, Rebenkohle, Kiefernnadeln, Schlagmetall und punktuelle Hitzeeinwirkung verstärkten Verwitterung, Glanz, Porosität und Kraterwirkung.

05

Trocknung und Aushärtung

Das Werk ruht derzeit. Tiefer liegende Binder- und Reaktionsschichten härten weiter aus; dadurch können Transparenz, Farbtiefe, Kristallspuren und Glanzstellen noch leicht nacharbeiten.

Aktueller Stand

Noch nicht abgeschlossen – bewusst sichtbar.

Die Komposition ist inzwischen deutlich verdichtet: Türkis und Blau bilden zusammenhängende Tiefenräume, während Rost-, Braun- und Goldzonen wie freigelegte Gesteinsschichten darüberliegen. Eingelassene Natursteine durchbrechen die Fläche und bilden kleine Inseln, Kanten und Fundamente.

Besonders wichtig bleibt die weitere Trocknung. Erst wenn die tieferen Schichten vollständig ausgehärtet sind, wird entschieden, welche Partien lediglich fixiert, welche Steine noch vorsichtig freigelegt oder poliert und wie die endgültige Rahmung abgeschlossen wird.

Werk in Arbeit · noch nicht freigegeben

Das Original kann bereits unverbindlich vorgemerkt werden. Preis, endgültige Rahmung und Freigabe für Übergabe oder Versand werden erst nach vollständiger Trocknung, Aushärtung und Schlusskontrolle festgelegt.

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